Rote Aquarienpflanzen
Rote Aquarienpflanzen umfassen Arten, deren Blätter bei optimalen Bedingungen kräftige Rot- und Purpurtöne ausbilden.
Dazu zählen z. B. Alternanthera reineckii, Ludwigia super red, Rotala rotundifolia H’ra oder Ludwigia palustris.
Unter „roten Pflanzen“ versteht man Arten, die hohen Lichtbedarf und intensive Nährstoffversorgung benötigen, um ihre Farbe vollständig auszubilden.
Rotfärbung entsteht nur, wenn genug Licht und Eisen vorhanden ist.
Als Richtwert für rote Pflanzen gelten:
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hoher Lichtbedarf: ab 40–50 Lumen pro Liter,
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ideal bei CO₂-Düngung: 50–70 Lumen pro Liter,
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unter 30 Lumen bleiben die Blätter meist grün oder bräunlich.
CO₂-Düngung, ausgewogener Makro-/Mikrodünger und genügend Eisen fördern eine kräftige Rotfärbung.
Regelmäßiger Rückschnitt ist nötig, da viele rote Arten schnell wachsen und dicht buschige Triebe bilden.
Wichtig:
LED-Beleuchtungen verlieren ca. 10 % ihrer Helligkeit pro Jahr durch Alterung.
Das bedeutet: Eine ursprünglich starke Beleuchtung kann nach ein oder zwei Jahren nicht mehr genug Licht für rote Pflanzen liefern.
Ein regelmäßiger Check der Leuchtstärke oder rechtzeitiger Austausch sichert dauerhaft kräftige Farben.
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Hinweis: Dieser Lexikonartikel wird derzeit erweitert und regelmäßig überarbeitet. Schauen Sie bald wieder vorbei – Aquaristiktom ergänzt laufend neue Fachinformationen.
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