Kiemenverklebung
Kiemenverklebung beschreibt das Zusammenkleben der empfindlichen Kiemenlamellen durch Schleim, Pilze oder Schadstoffe.
Dies führt zu Atemnot, beschleunigten Kiemenbewegungen und häufig zur Aufnahme von Luft an der Wasseroberfläche.
Ursachen sind schlechte Wasserverhältnisse, schädliche Substanzen (z. B. Gifte, Ammoniak) oder parasitäre Infektionen.
Kiemenverklebung kann akut lebensbedrohlich sein, da die Sauerstoffaufnahme massiv eingeschränkt wird.
Sofortmaßnahmen umfassen große Wasserwechsel, Aktivkohlefilterung und verbesserte Belüftung.
Eine genaue Diagnose der zugrunde liegenden Ursache ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
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Hinweis: Dieser Lexikonartikel wird derzeit erweitert und regelmäßig überarbeitet.
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