Parasitäre Kiemenentzündung
Parasitäre Kiemenentzündungen werden durch Parasiten wie Kiemenwürmer, Protozoen oder Einzeller verursacht.
Betroffene Fische zeigen beschleunigte Atmung, Atemnot, Scheuern an Gegenständen und gelegentlich einseitig geöffnete Kiemen.
Der Befall führt zu einer Verdickung des Kiemengewebes und erschwert die Sauerstoffaufnahme erheblich.
Diagnose erfolgt oft mikroskopisch, da die Parasiten mit bloßem Auge kaum erkennbar sind.
Die Therapie umfasst antiparasitäre Medikamente, gute Belüftung des Beckens und reduzierte Stressbelastung.
Eine sorgfältige Quarantäne neuer Tiere hilft, parasitäre Kiemenentzündungen zu verhindern.
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Hinweis: Dieser Lexikonartikel wird derzeit erweitert und regelmäßig überarbeitet.
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