Kiemenfäule
Kiemenfäule ist eine bakterielle Erkrankung, bei der das empfindliche Kiemengewebe angegriffen und zerstört wird.
Die Krankheit führt zu Atemnot, schnellen Kiemenbewegungen, Abmagerung und häufig geöffneten Kiemendeckeln.
Ursachen sind schlechte Wasserqualität, hohe Schadstoffbelastung (z. B. Nitrit), Verletzungen oder bereits geschwächte Tiere.
Eine frühzeitige Behandlung mit antibakteriellen Präparaten und drastisch verbesserten Wasserbedingungen ist entscheidend.
Kiemenfäule kann unbehandelt schnell fortschreiten und ist deshalb als ernsthafte Erkrankung einzustufen.
Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Wasserwerte sind die beste Vorbeugung.
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Hinweis: Dieser Lexikonartikel wird derzeit erweitert und regelmäßig überarbeitet.
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