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Raubschnecke (Clea helena / Anentome helena)

Die Raubschnecke ist eine räuberisch lebende Schnecke, die bevorzugt andere Schnecken frisst.
Sie wird häufig zur biologischen Kontrolle übermäßiger Schneckenpopulationen eingesetzt.
Raubschnecken vermehren sich moderat und legen einzelne Eier ab, wodurch eine Überpopulation selten ist.
Sie beteiligen sich kaum am Algenabbau und benötigen zusätzlich proteinhaltiges Futter, besonders bei wenig Schneckenbestand.
Ihr Verhalten ist friedlich gegenüber Fischen und Garnelen, jedoch jagt sie kleinere Schneckenarten nachhaltig.
Sie ist im Bodengrund aktiv und trägt zu dessen Durchmischung bei.
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Hinweis: Dieser Lexikonartikel wird derzeit erweitert und regelmäßig überarbeitet.
Aquaristiktom ergänzt laufend neue Fachinformationen.
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